Ägyptens neue Regierung

Es ist ein erstes Zeichen, ein vielleicht auch nur vorübergehendes Signal. Auch die neue ägyptische Regierung unter Präsident Mohammed Mursi will es offenbar nicht auf militärische Auseinandersetzungen mit Israel ankommen lassen. Sie will sich nicht dem Vorwurf aussetzen, auf der Sinai-Halbinsel eine Art Niemandsland zu dulden, das zum Tummelplatz von Terroristen unterschiedlicher Herkunft und Zugehörigkeit werden kann. Jedenfalls hat die ägyptische Armee mit den jüngsten Angriffen auf militante Islamisten zunächst einmal den Beweis erbracht, dass sie es ernst meint mit den Verpflichtungen, die Kairo 1979 mit dem ägyptisch-israelischen Friedensabkommen eingegangen ist. Dies zumindest ist die gute Nachricht. Doch längst nicht alle Reaktionen aus Ägypten und dem Gazastreifen können zufriedenstellen. Ganz im Gegenteil. Die politische Organisation, aus der Staatschef Mursi hervorgegangen ist, die Muslimbrüder, und auch die Hamas, die sich im Gazastreifen an die Macht putschte, treiben wieder das übliche nahöstliche Propagandaspiel, hinter jedem und allem den Erzfeind Israel und im konkreten Fall den Geheimdienst Mossad zu vermuten. Es erübrigt sich auf diese Weise die Suche nach den wirklich Schuldigen für den Überfall von Islamisten auf eine ägyptische Polizeistation an der Grenze zu Israel und das vorübergehende Vordringen von Terroristen auf das Territorium des Nachbarlandes. Die Kritiker machen sich jedenfalls zunutze, dass Militäreinsätze samt Raketenbeschuss bei der ägyptischen Bevölkerung alles andere als populär sind. Dass nun der Ruf laut wird, die ägyptisch-israelischen Vereinbarungen zu überprüfen, ist kein Grund zur Besorgnis. Tatsache ist, dass die Präsenz ägyptischer Sicherheitskräfte auf dem Sinai vertragsgemäß eng begrenzt ist und nach der Rebellion in Kairo das Treiben von Terrorgruppen auf der Halbinsel erleichtert hat. Vernünftig und sinnvoll wären daher neue, weitergehende Vereinbarungen. Dagegen spricht allerdings, dass der Zeitpunkt für neue Verhandlungen denkbar ungünstig ist.

Schick krank sein – Schnittstelle zwischen Mode und Medizin

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Symbiose aus Mode und Medizin
Berliner Kunst-Studenten designen medizinische Hilfsmittel der Zukunft

Was haben Model Dita von Teese, Kapitän Ahab und Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton gemeinsam? Sie dienten Nachwuchsdesignern der Universität der Künste Berlin im Rahmen des Praxis-Projektes “TLC – Tender Loving Care” als Inspiration. Ziel dieses interdisziplinären Ansatzes: Die Schnittstelle zwischen Mode und Medizin herzustellen. Entstanden sind ausdrucksstarke Kreationen, die auf der Berliner Fashion Week für positives Aufsehen sorgten. Der Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln, medi, unterstützte das Projekt.

Orthesen für das Bein, die Hand oder den Rücken haben Symbolcharakter. Sie weisen auf Verletzungen oder körperliche Handicaps hin. Verständlich, dass Anwender diese medizinischen Hilfsmittel am liebsten unbemerkt tragen bzw. verstecken möchten. Fünf Studenten des Instituts für Bekleidungsdesign setzten mit innovativen und hochwertigen Kreationen mutige Akzente gegen Scham und Stigmatisierung.

Therapie mit Show-Charakter

Variantenreich und attraktiv zeigten sich verschiedene Kreationen, die die medi Orthesen zur Behandlung von Osteoporose in den Fokus rückten. Die medizinischen Hilfsmittel erinnern in ihrer neuen Gestalt eher an Dessous, inspiriert durch Burlesque oder modische Design-Elemente, die dank schwarzer Bänder auf dunkler Kleidung zu schweben scheinen.

Die Konzepte und Entwürfe der teilnehmenden Studenten haben das Ziel, hilfreiche medizinische Produkte so zu gestalten, dass der Anwender sie nicht verbergen, sondern selbstbewusst zeigen kann. Ob gestrickter Body mit eingearbeiteter Rückenschiene, Sportbekleidung mit integrierten Massage-Pelotten oder die Kombination aus Metall, Neopren und Kompressionsstrümpfen – die Kreationen beweisen, dass sich der Blick über den Tellerrand absolut lohnt.

Therapietreue durch Attraktivität

Diesen Anspruch verfolgt auch medi. Deshalb legt man bei dem Bayreuther Unternehmen hinsichtlich Produktgestaltung besonderen Wert auf Design, Farbgebung und modische Stilelemente. “Das beste Produkt hilft nichts, wenn es von den Patienten nicht getragen wird”, sagt Bettina Hennicke, Produktmanagerin bei medi. “Aus diesem Grund versuchen wir immer, neue Trends aufzuspüren und innovative Ideen hinsichtlich der Optik und Materialien zu erhalten”, so die Expertin weiter.

Alle Kreationen, die im Rahmen des Projekts “TLC – Tender Loving Care” entstanden sind, können im Internet unter www.medi.de angesehen werden.

Nintendo 3DS XL im Test

Neue Mobilkonsole im COMPUTERBILD SPIELE-Test / Räumliche Wiedergabe wirkt noch besser als beim 3DS / Aber: Bildqualität nur “befriedigend” / Unverständlich: Kein Netzteil enthalten

Größer, hochwertiger, bessere Tasten – Nintendos neue Spielekonsole 3DS wird erwachsen und macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Inwiefern sich die XL-Version des 3DS auch im umfangreichen Test behaupten kann, hat die Fachzeitschrift COMPUTERBILD SPIELE geprüft (Heft 9/2012, ab Mittwoch am Kiosk).

Wer die Vorgängerversion 3DS kennt, dem fallen beim Aufklappen des 3DS XL die beiden größeren Bildschirme auf. Sie bieten im Vergleich zum kleinen 3DS eine fast doppelt so große Spielfläche. Spiele in 3D sahen schon auf der kleinen Version klasse aus – auf den großen Bildschirmen wirkt 3D ohne Brille aber noch besser. Und während beim Vorgänger Reflexionen auf dem spiegelnden Bildschirmrand den räumlichen Effekt schnell zunichte machten, verhindert das beim XL ein matter Display-Rahmen. Super: Der XL verdaut sowohl 3DS- als auch ältere DSi-Spiele und hält dank größerem Akku länger durch (5:47 Stunden im 2D-, 4:40 Stunden im 3D-Betrieb). Schade nur, dass er exakt mit der gleichen Auflösung wie der 3DS arbeitet. Weil dem größeren XL-Display keine entsprechend höhere Auflösung spendiert wurde, werden Spiele grobkörnig und unscharf dargestellt. Damit reichte es nur für “befriedigend” im Testpunkt Bildqualität.

In Sachen Bedienbarkeit zeigen sich sowohl Vor- als auch Nachteile der neuen Gehäuse-Abmessungen. Mit 15,6 x 2,2 x 9,3 Zentimetern ist der XL gut eineinhalb mal so groß wie der kleine 3DS. Dadurch, und dank großzügigen Tastenabstands liegt er für Erwachsene gut in der Hand. Kinderhände haben das Gerät jedoch nicht so im Griff wie den normalen 3DS und erreichen die Bedienelemente schlechter. Letztere sind immerhin deutlich wertiger: Während beim kleinen 3DS die Tasten “Select”, “Home” und “Start” nur billige Folientasten sind, hat der XL echte Tasten mit einem vernünftigen Druckpunkt.

Absolut unverständlich: Nintendo liefert den 3DS XL ohne Netzteil aus. Das steht zwar in Großbuchstaben auf der Verpackung, trotzdem ist dies eine Frechheit. Wer einen kleinen 3DS oder einen DSi besitzt, kann zumindest deren Netzteile verwenden. Wer keine dieser Konsolen hat, muss für rund 10 Euro eines kaufen. Dafür gab’s eine Abwertung von 0,3 Notenstufen, die den knapp 200 Euro teuren 3DS XL am Ende eine gute Testnote kostete (Testergebnis: “befriedigend”, Preisurteil: “noch preiswert”).

Was bring das Gehirn in Schwung – Thema Studentenfutter

Nüsse und Beeren als Nervennahrung – Was sich als “Studentenfutter” eignet und was nicht

Gibt es Nahrungsmittel, die besonders geeignet sind, das Gehirn in Schwung zu bringen? Ja, es gibt Nervennahrung, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Andera Flemmer auf www.apotheken-umschau.de. Als besonders geeignet nennt sie Nüsse, Beeren, Paprika, Lachs, Bananen und Vollkornprodukte. Der Name “Studentenfutter” ist übrigens nicht nur ein Marketing-Trick. Die Mischung aus Nüssen, Rosinen, Trockenobst und Mandeln so zu nennen, sei durchaus richtig. Zum Lernen eigne sich der Snack wunderbar. Nüsse enthalten wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E, das die Zellen schützt, B-Vitamine, Lecithin und wichtige Mineralstoffe wie zum Beispiel Magnesium, Kalium und Zink. Sie können die Konzentrations- und Lernfähigkeit erhöhen, unterstützen Gedächtnis und Nervenfunktionen. Zucker, etwa im Schokoriegel, eignet sich als Nervennahrung übrigens weniger. Zwar ist der Zucker schnell für das Gehirn verfügbar. Er löst aber nur eine kurze Blutzuckerspitze aus. Oft folgt darauf aber Heißhunger – und man isst mehr, als der Gesundheit zuträglich ist.

GVO – Profit steht über der menschlichen Gesundheit


Gen veränderte Organismen sind auf den Vormarsch, noch unklar sind aber die Folgen für die Menschen die an dieser Weltweiten Studie meist ahnungslos teilnehmen..
Hier ein kurzer Einblick.

Ihr Auto wurde aus der Ferne stillgelegt..von der Regierung?

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Manipulierte Autoelektronik Hacker greifen nach dem Steuer

US-Forschern ist es gelungen, Autoelektronik aus der Ferne zu manipulieren. Mit den von ihnen entdeckten Verfahren ließen sich potenziell lebensgefährliche Unfälle provozieren. Das berichtet das Magazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 8/2012.

Um Zugriff auf die Fahrzeugelektronik zur erhalten, klopften die Forscher des Centers for Automotive Embedded Systems Security (CAESS) systematisch alle Zugangswege nach Schwachstellen ab. Am brisantesten war die Entdeckung, dass sich die Bordelektronik mit einer einfachen Telefonverbindung ansteuern und so ein Schadcode aus der Ferne einschleusen ließ. Waren die Forscher erst einmal in die Fahrzeugelektronik eingedrungen, konnten sie unter anderem die Türen öffnen oder die Wegfahrsperre abschalten. Selbst die Bremsen ließen sich auf diese Weise deaktivieren.

“Es war tatsächlich die normale Fahrzeugbremse, die man während unserer Versuche mit dem Bremspedal nicht mehr kontrollieren konnte”, sagt Franziska Rösner, die als Doktorandin am CAESS-Hack mitgearbeitet hat, gegenüber Technology Review. Außerdem brachten die Wissenschaftler gehackte Fahrzeuge dazu, laufend ihre Position zu melden und das Mikrofon der Freisprecheinrichtung einzuschalten. Auf diese Weise konnten Forscher in San Diego vom Schreibtisch aus ihre Kollegen im 2000 Kilometer entfernten Seattle während einer Autofahrt belauschen.

Mit ihrer Aktion wollen die Wissenschaftler auf die Sicherheitslücken aufmerksam machen und Autohersteller für die Probleme sensibilisieren. “Was uns Sorgen macht, ist, dass Autos nun zunehmend ans Internet angeschlossen werden”, sagt Franziska Rösner. “Wenn man nicht von Anfang an für Sicherheit sorgt, wird es hinterher gefährlich.”

VItamin C und die Frage wieviel man davon braucht

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Vitamin C: Künftig doppelte Tagesration?
Laut US-Forschern sind 200 mg Vitamin C täglich optimal zur Förderung der Gesundheit

Friedrichsdorf (Taunus) (ots) – Die Empfehlungen für die tägliche Aufnahme von Vitamin C sollten für Erwachsene bei 200 mg liegen. Das fordern jetzt Forscher des Linus Pauling Institutes an der Oregon State University in den USA in einer aktuellen Arbeit. Für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz würde das die derzeit gültigen Tageszufuhrempfehlungen um 100 Prozent erhöhen. Die US-Wissenschaftler stützen ihre Empfehlung auf umfassende Auswertungen bisher zu Vitamin C publizierter Studien. Mit der Steigerung der Vitamin-C-Zufuhr kann nach Ansicht der Experten koronaren Herzerkrankungen, Schlaganfällen, bestimmten Krebsarten (z.B. Magenkrebs), Bluthochdruck, chronischen Entzündungen und oxidativem Stress wirksam vorgebeugt werden.

Die Forscher weisen darauf hin, dass ihre Erkenntnisse zu den positiven Wirkungen von Vitamin C zum einen biologisch plausibel, zum anderen durch epidemiologische Daten untermauert seien. Zwar hätten randomisierte plazebo-kontrollierte Studien (Randomized Controlled Trials / RCTs) für Vitamin C keine oder nur sehr geringe positive Effekte nachgewiesen, jedoch seien diese Studien zur Erforschung von Nährstoffen ungeeignet und deren Ergebnisse folglich wenig aussagekräftig. Das Ziel von RCTs, so betonen die Experten, sei in erster Linie, die gesundheitliche Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Arzneimitteln bei der Behandlung von Krankheiten zu überprüfen und nicht, den Einfluss von im Körper vorhandenen und für den Stoffwechsel notwendigen Substanzen wie Vitaminen und anderen Mikronährstoffen auf die Minderung von Krankheitsrisiken nachzuweisen.

Fehlende Beweise für die Wirksamkeit von Vitamin C aus RCTs sollten daher nicht dazu führen, in Zukunft keine weiteren Anpassungen des empfohlenen Vitamin-C-Bedarfs vorzunehmen. Aus Humanstudien lägen genug Hinweise vor, die eine Erhöhung der in den USA empfohlenen Tagesmenge von Vitamin C von derzeit 75 mg für Frauen und 90 mg für Männer auf eine optimale Menge von 200 mg pro Tag für Erwachsene rechtfertigten. Diese Menge garantiere eine Zell- und Gewebesättigung, stelle kein Gesundheitsrisiko dar und könnte signifikante positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung haben – ohne nennenswerten Kostenaufwand. Die Forscher erklärten, weltweit würde eine große Anzahl von Menschen eine mangelhafte Versorgung mit Vitamin C aufweisen.

Weg von RCTs zur Nährstoffwirkungsforschung

Zwar berufen sich viele Forscher immer wieder auf die negativen Ergebnisse zur Wirksamkeit von Nahrungsergänzungen, die aus RCTs resultieren. Doch stellt mittlerweile eine Reihe namhafter Wissenschaftler den Sinn von RCTs zur Erforschung einer Wirkung von Nährstoffen bzw. Nahrungsergänzungsmitteln in Frage. So verweisen etwa die amerikanischen Forscher Robert Heaney, Professor für Medizin, Creighton University, Jeffrey Blumberg, Direktor des Antioxidants Research Laboratory, Tufts University, und Stewart Forsyth, Tayside Institute for Child Health, University of Dundee, Schottland, darauf, dass man bei der Bewertung der Wirksamkeit von Vitaminen die biologischen Zusammenhänge und die Gesamtheit aller Studienbefunde berücksichtigen müsse und nicht auf “Beweise” mittels RCTs im Sinne der Evidenz-basierten Medizin warten solle. Schließlich würde die Erforschung von Nährstoffen nicht mit der von Arzneimitteln vergleichbar sein. Sinnlos sei es vor allem, die Wirkung zusätzlicher Vitamingaben an bereits gut versorgten Probanden zu erkunden – ein Problem vieler RCTs. Aussagekräftige Untersuchungen zu Nahrungsergänzungen beispielsweise seien nur bei Studienteilnehmern zu erwarten, die nachweislich relativ schlecht mit dem entsprechenden Nährstoff versorgt sind.

Augmented Reality auf der Gewerbeimmobilien-Messe in Karlsruhe

TechnologieRegion Karlsruhe plant starken Auftritt auf der EXPO REAL mit Augmented Reality

TechnologieRegion Karlsruhe plant starken Auftritt auf der EXPO REAL mit Augmented Reality

Mit einem starken Auftritt unter dem Dach der TechnologieRegion Karlsruhe will das Immobiliennetzwerk aus 13 Partnern der Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre auf der EXPO REAL 2012 ein weiteres Kapitel hinzufügen. Die Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand der TechnologieRegion Karlsruhe repräsentieren dabei Liegenschaften und Dienstleistungen im Milliardenbereich. Die EXPO REAL in München ist mit geschätzt 37.000 Teilnehmern die größte Gewerbeimmobilien-Messe Europas. 19.000 Fachbesucher und 18.000 Repräsentanten der ausstellenden Unternehmen werden vom 8. bis 10. Oktober auf dem Messegelände erwartet.

Bei einer “Speed Dating”-Pressekonferenz – jeder Standpartner hatte genau 3 Minuten Redezeit – betonte Karlsruhes Erste Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Margret: “Die Standpartner sind mittlerweile ein eingespieltes Team, bei dem jeder seine Position kennt”. Dabei sind nicht nur nationale Geschäftspartner im Fokus. Die ganze Immobilienwelt schaut auf die jährlich stattfindende EXPO REAL – als Konjunkturindikator und als Börse.

Die “Aktien” von Karlsruhe sind seit Jahren im Aufwärtstrend. Selbst in den wirtschaftlich schwachen Phasen der Immobilien-, Finanz- und Eurokrise geht die Gewerbeimmobilienentwicklung in der Region stetig aufwärts. Karlsruhe und die TechnologieRegion hatten keine Rückschläge zu verzeichnen, wie sie aus den meisten Investitionsgebieten Deutschlands bekannt wurden. Karlsruhe kann eine Vielzahl erfolgreicher Immobilienentwicklungen vorweisen.

Jeder der Partner wirbt mit seinen Stärken um Kontakte und neue Partner, die sich in Karlsruhe und der TechnologieRegion engagieren. Es gilt, die gute Position im Wettbewerb mit anderen Standorten zu sichern und weiter auszubauen. Dabei steigert der Erfolg des Netzwerks insgesamt natürlich auch den Wert jedes Partners und den Erfolg seiner Projekte. Die EXPO REAL ist für Karlsruhe ein wichtiger Termin, denn alle wichtigen Investoren und Entwickler im Immobilienbereich sind in München vertreten.

Auf der 15. EXPO REAL verspricht der Gemeinschaftstand der TechnologieRegion Karlsruhe ein Publikumsmagnet zu werden: Erstmals wird mit dem Messestand “Augmented Reality” präsentiert. Die “erweiterte Wahrnehmung” durch Blick auf Smartphone oder Tablet eröffnet eine neue Dimension, erweckt das Unbewegliche zum Leben. Mit verblüffenden elektronischen Effekten, die für die Messe in der Region Karlsruhe entwickelt wurden, sollte sich das starke Besucherinteresse auf der EXPO REAL nochmals steigern lassen.

Umweltzeichen sorgen für Verwirrung bei Konsumenten

IMD und EPFL: Studie zufolge sind Umweltzeichen für Firmen und Kunden zu unübersichtlich

Lausanne (ots) – Die Praxis der Umweltkennzeichnung hat möglicherweise einen Sättigungspunkt erreicht und verwirrt Firmen und Verbraucher – davor warnte eine vor kurzem veröffentlichte wichtige Studie.

Das gemeinsame Forschungsprojekt von IMD, dem International Institute for Management Development, und der EPFL, der École Polytechnique de Lausanne, kommt zu dem Schluss, dass der Prozess derart fragmentiert ist, dass in der Industrie der Ruf nach einer kritischen Überprüfung immer lauter wird.

Das deutsche Umweltministerium hat das weltweit erste Umweltzeichen, den Blauen Engel, 1978 eingeführt, um umweltfreundliche und nachhaltige Produkte zu kennzeichnen. Mittlerweile sind über 400 Zeichen in 25 Branchen in Gebrauch, was eine unkontrollierte Verbreitung, einen Verlust der Glaubwürdigkeit und Verwirrung bei den Verbrauchern zur Folge hat.

Die Forscher des IMD und der EPFL haben mehr als 1.000 Führungskräfte weltweit zu ihrer Einstellung gegenüber Umweltzeichen befragt.

Professor Ralf Seifert vom IMD, Co-Autor der Studie, erklärt: “Es sind nicht nur die Verbraucher, die verwirrt sind. Für Firmen ist die Auswahl eines Umweltzeichens zu einer hochkomplexen Entscheidung geworden.”

“Der Trend in Richtung Fragmentierung, der durch den fehlenden Konsens zu den Qualitätskriterien weiter verstärkt wird, ruft noch mehr Widerstand und Frustration hervor.”

“Fest steht, dass die anfängliche Dynamik und die hohen Erwartungen damals vor mehr als 30 Jahren verschiedene Probleme auf den Plan gerufen haben, die dringend gelöst werden müssen.”

Grosse internationale Unternehmen wie Hewlett-Packard, Nestlé, Canon, Sara Lee und E.ON haben an der Studie teilgenommen, bei der zunächst herausgefunden werden sollte, warum Firmen Umweltzeichen verwenden.

Die Befragten nannten als wesentliche Vorteile dieser Praxis die Stärkung der Marke, die Tatsache, dass das Bedürfnis der Verbraucher nach Nachhaltigkeit erfüllt wird, und Schutz vor Angriffen durch Interessensgruppen.

Sie brachten aber auch das zur Sprache, was in der Studie als ‘starke Skepsis gegenüber Umweltzeichen’ bezeichnet wird, eine Haltung, die sich nachteilig auf die Glaubwürdigkeit auswirkt und Fragen zur Strenge der Kriterien und der Zertifizierungsverfahren aufwirft.

Ole Just Sorensen vom Energieunternehmen Grundfos hat den Forschern erzählt: “In einigen Bereichen gleicht der Markt einer regelrechten ‘Aufkleberindustrie’.”

Duncan Pollard, Nachhaltigkeitsberater bei Nestlé, erklärt:

“Möglicherweise steht uns die erste tiefgreifende Abkehr von der gängigen Meinung bevor, dass man unbedingt ein Zertifizierungslogo als Nachweis für die eigene Nachhaltigkeit braucht.”

Die Forscher haben im Rahmen der Studie herausgefunden, dass die anhaltende Fragmentierung, Verwirrung bei den Verbrauchern und fehlender Konsens hinsichtlich der Qualitätskriterien die grössten Herausforderungen darstellen, welche die Umweltkennzeichnung bewältigen muss, um weiterhin Bestand zu haben.

Die Ergebnisse der Studie belegen, dass eine bessere Konsolidierung und Standardisierung gewünscht wird, da sich die Industrie einem Sättigungspunkt bei der Umweltkennzeichnung nähert.

Die Studie warnt davor, dass Firmen und Kunden ‘überfordert’ werden, wenn kein intensiver Dialog und keine Kooperation unter den Beteiligten stattfindet.

Dr. Joana Comas Martí, Expertin für umweltorientiertes Supply-Chain- Management, sagt:

“Die Firmen haben auch das Gefühl, dass viele Anbieter von Umweltzeichen diese zunächst mit guten Absichten einführen, sich dann aber in Organisationen verwandeln, denen es rein ums Überleben geht und nicht um den Dienst am Kunden.”

“Dadurch wird die Effizienz von Umweltzeichen und deren Fähigkeit, etwas zu bewirken und einen grundlegenden Wandel am Markt zu fördern, stark in Frage gestellt.”

CERN macht Forschungsergebnisse leichter zugänglich

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CERN wählt Electric Cloud für die Verwaltung der Anwendungsqualität für Zehntausende Wissenschaftler

ElectricCommander zur Unterstützung der unterschiedlichsten Bedürfnisse von 20.000 Anwendern weltweit gewählt

SUNNYVALE, Kalifornien, 15. Mai 2012 /PRNewswire/ — Electric Cloud®, ein führendes Unternehmen bei der Automatisierung von DevOps, gab heute bekannt, dass CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, die ElectricCommander-Lösung des Unternehmens für die Automatisierung und Beschleunigung der Applikationsentwicklung für über 20.000 Nutzer seiner ROOT-Software eingeführt hat. Das Entwicklungsteam von CERN, das für die Anwendungen verantwortlich ist, auf denen die meisten Experimente der Organisation laufen, verlässt sich bei der Verwaltung des enormen Aufkommens an laufenden Integrations-, Build- und Testanfragen seiner vielfältigen Entwicklerbasis auf ElectricCommander und stellt damit die hervorragende Qualität der Applikationen sicher. Um weitere Informationen über ElectricCommander zu erhalten, klicken Sie bitte hier http://www.electric-cloud.com/products/electriccommander.php

?Wenn man Applikationen entwickelt, mit denen man die Existenz von subatomaren Teilchen nachweisen will, die das Fundament unseres Universums darstellen, ist die Qualität des Codes von ausschlaggebender Bedeutung. Falsch zusammengestellte und getestete Anwendungen können Experimente im wahrsten Sinne des Wortes um Monate verzögern und wichtige Erkenntnisse verdecken”, erklärt Benedikt Hegner, Wissenschaftler im Entwicklungsteam von CERN. ?Die Anforderung an die Qualitätssicherung wird aufgrund der Tatsache noch komplizierter, dass wir Tausende Entwickler unterstützen müssen, die verschiedenartige Werkzeuge und Sprachen über unterschiedliche Datenverarbeitungsplattformen hinweg verwenden. ElectricCommander erlaubt es uns, Hunderte täglich eingehender Anforderungen unserer Entwicklerbasis zu verwalten und gleichzeitig sicherzustellen, dass diese Applikationen auch wie erwartet funktionieren. Bei unserer Auswertung erwies sich ElectricCommander hinsichtlich der Anpassung an unser extremes Umfeld als ausreichend flexibel.”